Zum achten Mal versammelten sich vom 16. bis 18. September die bayerischen Naturparkranger zu ihrer jährlichen Tagung und gemeinsamer Fortbildung. Erstmalig fungierten gleich zwei Naturparke als Gastgeber: der Naturpark Steinwald und der Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald. Gemeinsam mit dem Naturparkverband Bayern hatten sie ein fachlich anspruchsvolles Programm vorbereitet und zeigten auch, wie sie in vielen Bereichen eng zusammenarbeiten.

Aus allen 19 Naturparken Bayerns waren die etwa 50 Rangerinnen und Ranger in die nördliche Oberpfalz gereist. Begrüßt wurden sie im GEO-Zentrum an der KTB von Albert Nickl, dem stellvertretenden Landrat des Landkreises Neustadt an der Waldnaab und Heinrich Schmidt, dem Präsidenten des Naturparkverband Bayern. Zu Gast war außerdem Anika Lustig von der bayerischen Koordinierungsstelle für den Fledermausschutz. Gemeinsam mit drei Ranger*innen berichtete sie, welchen Beitrag Naturparke zum Fledermausschutz leisten können. Mit einer Führung durch das GEO-Zentrum begeisterten Dr. Frank Holzförster und Sabine Steiner die Teilnehmenden für die Themen Boden und Geologie.

Im weiteren Verlauf der Tagung stellten die Mitarbeitenden der beiden Naturparke gemeinsam mit regionalen Kooperationspartnern wie den Bayerischen Staatsforsten ihr breites Tätigkeitsspektrum vor. Themen waren das Monitoring von großen Beutegreifern sowie der Herdenschutz, die Erlebnispädagogik, Moorrenaturierung und das deutsch-tschechische Interreg-Projekt GLOBALMUS, mit dem das Gewässermanagement verbessert wird um Arten wie Flussmuscheln zu schützen. Mit dem Besuch einer Zoiglstube und einem Mittagessen vom regionalen Picknick-Service an der Infostelle Glasschleif wurden auch Kultur und Kulinarik der Nordoberpfalz vorgestellt.

Besonders wertvoll war für die Teilnehmenden darüber hinaus der informelle Austausch zwischen den Programmpunkten. Somit diente die Tagung auch dazu, das geballte Wissen der bayerischen Naturparkranger untereinander weiterzugeben.

Fotos: © Naturparkverband Bayern e.V.